Kurzchronik des SVM

1932:
Am 20.März gründeten 40 fußballbegeisterte Männer im Gasthaus „Zum Adler“ den „Fußball-Sportverein Mittelbuch“.
1. Vorsitzender und Geldgeber wurde Pfarrer Anton Fuchsloch. Von Georg Benz konnte man am Gsteidenwald eine Wiese als Fußballplatz pachten. Dort wurde ein Pokalsportfest ausgerichtet und danach noch 19 weitere Fußballspiele ausgetragen. Erstmals spielte man über Weihnachten bis Neujahr auch Theater im Gasthaus „Zur Traube“, was bis in die 1960er Jahre, mit Unterbrechungen durch den Krieg, so beibehalten wurde.

1936:
Nachdem die meisten aktiven Fußballspieler zum Wehrdienst einberufen wurden, musste die 1. Mannschaft den Spielbetrieb einstellen. Die restlichen Spieler suchten sich andere Vereine.

1938:
Jetzt stellte auch die 2. Mannschaft und die A-Jugend den Spielbetrieb ein.

1947:
Am 22. März fand die Neugründung mit 30 Sportfreunden im Gasthaus „Zum Adler“ statt. Zum 1. Vorsitzenden wurde dabei Fritz Kramer gewählt. Da die damalige französische Militärregierung nur Mehrspartenvereine genehmigte, meldete man die Abteilungen Fußball, Schwimmen, Tischtennis und Skisport.

1950:
Die Mittelbucher Fußballer waren wegen ihrer Schlagkraft gefürchtet. Die 1. Mannschaft spielte bereits in der
A-Klasse Riß (etwa vergleichbar mit der heutigen Bezirksliga).

1952:
Erstmals nach dem Krieg beteiligte sich auch eine SVM-Jugendmannschaft am Spielbetrieb. Die 1. Mannschaft spielte zu dieser Zeit in der B-Klasse.

1955:
Trotz Spielermangel und einem vorletzten Tabellenplatz lehnte die Mehrheit der Mitglieder auf einer außerordentlichen Versammlung am 23. Januar eine Fusion mit dem SV Fischbach ab. Im Laufe des Frühjahres erreichte man dann einen mittleren Tabellenplatz.

1958:
Unterhalb des bisherigen Spielfeldes beim Gsteidenwald pachtete der Verein eine Wiese und legte diesen als Sportplatz an (der heutige Trainings- und Ausweichplatz). Die 1. Mannschaft war damals wegen akutem Spielermangel Tabellenletzter und wurde im Frühjahr vom Spielbetrieb abgemeldet.

1960:
Am 23. Juli konnte wieder eine Aktiven-Mannschaft für den Spielbetrieb angemeldet werden. Diese musste allerdings in der untersten Staffel, der C-Klasse, einsteigen.

1963: 
Jetzt nahm der SVM mit vier Mannschaften am Spielbetrieb teil. Die 1. Mannschaft erhielt dabei den Fairnesspreis des Verbandes.

1966: 
Wie schon seit vielen Jahren veranstaltete der Verein seine gern besuchten Faschingsbälle im Gasthaus „Zur Traube“.
Der Sportplatz am Gsteidenwald wurde umgebaut und eingeebnet. Auch die lange ersehnte Flutlichtanlage wurde jetzt installiert.

1968: 
Am 10. und 11. August wurde die Sportplatzeinweihung mit einem Pokalturnier und Festzeltbetrieb gefeiert.

1969:
Es erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister unter dem Namen „Sportverein Mittelbuch e.V. 1932“.
Der Verein hatte zu dieser Zeit 73 Mitglieder.

1972:
Den erstmals 1971 veranstalteten Volksmarsch besuchten diesmal dank kräftiger Werbung rund 3000 Wanderer.
Vom 28. bis 30. Juli konnte man dann das 40-jährige Vereinsjubiläum mit Pokalturnier und Festzeltprogramm groß feiern. Dazu wurde auch eine Festschrift herausgegeben.

1973:
Am 28. Januar wurde die gemeindeeigene Turn- und Festhalle nach einjähriger Bauzeit eingeweiht. Dies erwies sich auch für den SVM als zukunftsweisende Investition. Das Trainings- und Sportangebot konnte dadurch erweitert und die Vereinskasse durch Veranstaltungen aufgebessert werden.

1974:
Gleich zwei sehr gut besuchte Faschingsbälle veranstaltete man zusammen mit dem Gesangverein in der neuen Festhalle. Mit unterschiedlichen Partnervereinen, zuletzt dann in Eigenregie, führte man diese Veranstaltung bis zu ihrem endgültigen Aus im Jahre 1993 durch. Am 14. Dezember wurde erstmals eine Nikolausfeier in der Halle veranstaltet. Auch dies war über Jahre hinweg eine sehr gut besuchte Veranstaltung. Ab 1992 bis 2002 kam der Nikolaus dann immer auf die Sportplatztribüne.

1978:
Als diesjähriger Ausrichter gewann die 1. Mannschaft des SVM den „Graf Heinrich Gedächtnis-Pokal“ zum dritten Mal in Folge und durfte ihn somit behalten. Unter ihrem Jugendleiter Franz Benz waren die Jugendmannschaften in der Saison 77/78 sehr erfolgreich. Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre veranstaltete der Verein zahlreiche  öffentliche Tanzveranstaltungen, die in diesen Zeiten der absolute Renner mit enormem Zulauf waren.

1979:
Der Verein veranstaltete erstmals eine Metzelsuppe. Diese Veranstaltung wird bis heute hoch geschätzt und immer gut besucht. Bis Anfang der 90er Jahre übernahm der Verein auch jährlich bei zwei bis fünf Hochzeiten die Bewirtung in der Turn- und Festhalle.
Danach kam dies aus der Mode und heute wird nur noch alle zwei bis drei Jahre eine Hochzeit bewirtet. Der Verein hatte inzwischen 140 Mitglieder.

1981:
Nach zweijähriger Planung wurde mit dem Bau des neuen Sportplatzes begonnen. Otto Sauter beendete in diesem Jahr nach 13 Jahren seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Vereins. Karl-Heinz Maier wurde sein Nachfolger. 

1983:
Vom 24. bis 26. Juni wurde das verspätete 50-jährige Jubiläum mit kirchlicher und weltlicher Sportplatzeinweihung sowie der Herausgabe einer umfangreichen Festschrift groß gefeiert. Neben dem Festzeltbetrieb mit Festbankett, Gottesdienst und Show-Veranstaltungen führte man auch ein Pokalturnier durch. Damit fand das bislang finanziell größte und mit viel Eigenleistung geschaffene Projekt des Vereins seinen gebührenden Abschluss. Ganze 300.000 DM musste der SVM dabei für diese zukunftsweisende Investition aufbringen.

1984:
Beim neuen Sportplatz wurde ein Geräteraum mit Tribüne erstellt. Wie schon beim Sportplatzbau wurde hier von den Vereinsmitgliedern unter Leitung von Kurt Steigmiller und Hans Kramer sehr viel Eigenleistung erbracht. Bei der Generalversammlung überreichte Bürgermeister Max Herold die Landesurkunde für „vorbildliche kommunale Bürgeraktion“ in Anerkennung der Leistung für den Bau des Sportplatzes in Eigenregie.

1986:
Der SVM hatte sich inzwischen vom reinen Fußballverein zu einem Breitensportverein entwickelt. Neben Fußball gab es nun zwei Frauen- und eine Männergymnastikgruppe sowie je eine Kinder- und Mädchenturngruppe. Nach 20 Jahren in der Vorstandschaft des SVM beendete Kurt Steigmiller, der sich große Verdienste beim Sportplatz- und Geräteraumbau erworben hatte, seine Funktion als 2. Vorsitzender. Der Verein zählte inzwischen 208 Mitglieder.

1987:
Zum ersten Mal führte der SVM ein Preisbinokelturnier durch, das bis heute noch immer veranstaltet wird. Josef Reich löste Karl-Heinz Maier als 1. Vorsitzenden ab.

1988:
Die 1. Mannschaft stieg im Zuge einer Reform im Bezirk Riß als Tabellen-Zweiter in die Kreisliga A auf. Nach 28 Jahren Zugehörigkeit zur niedrigsten Staffel, der früheren C-Klasse, dann ab 1978  Kreisliga B, gelang nach jahrelang sehr guten Platzierungen der lang ersehnte Aufstieg. Bis einschließlich 1996 beteiligt sich der Verein auch mit einer Festhütte und einem Verkaufswagen am Öchslefest in Ochsenhausen. Der Verein zählte jetzt bereits 270 Mitglieder.

1991:
Die Sportplatztribüne wurde umgebaut und um Sitzplätze, WC-Anlagen und einen Aufenthaltsraum erweitert. Bei der  Generalversammlung wird des Todes von Sofie Sommer, der von Beginn an treibenden Kraft als Freizeitsportleiterin, gedacht. 

1992:
Der SVM, jetzt mit 369 Mitgliedern, feierte vom 16.-21.6. sein 60-jähriges Jubiläum mit großem Veranstaltungsprogramm, Fußball in allen Facetten und einem Pokalturnier.

1994:
Unter Leitung des Vorsitzenden Josef Reich hatte man erstmals das noch heute noch sehr gut besuchte Zeltlager für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Dem Trend folgend wurde jetzt statt der bisherigen Montagsturngruppe für Frauen nun Aerobic unter der Leitung von Karin Ruedi angeboten.

1995:
Der Verein unternahm unter Leitung seines reisefreudigen Vorsitzenden Josef Reich zum zweiten Mal  eine mehrtägige Reise nach Subiaco. Hans Kramer, Ehrenmitglied und seit Jahrzehnten für den Verein unter anderem als Baufachmann tätig, verunglückte bei einem Arbeitsunfall tödlich. Der Verein ist inzwischen auf 469 Mitglieder angewachsen.

1996:
Die erste Mannschaft wurde am 9.6. in einem spannenden Titelfinale nach einem 3:2 Heimsieg gegen den SV Ellwangen Meister der Kreisliga A1 und stieg direkt in die Bezirksliga auf.

1997:
Josef Reich trat bei der Jahreshauptversammlung am 20. Juni als Vorsitzender ab. Zunächst konnte kein Nachfolger gefunden werden. Erst am 14.12. wurde dann Karl-Heinz Maier bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum zweiten Mal als Vorsitzender gewählt. Die Turn- und Festhalle wurde generalsaniert und erhielt unter anderem einen ordentlichen Sportboden.

1998:
Nach zwei Jahren Zugehörigkeit zur Bezirksliga stieg die 1. Mannschaft in die Kreisliga A ab.
Der Verein zählte jetzt 510 Mitglieder.

1999:
Über die neu geschaffene Relegationsmöglichkeit stieg die 1. Mannschaft nach Siegen über den SV Mietingen
und den SV Fischbach wieder in die Bezirksliga auf.

2000:
Als Tabellenletzter stieg die Mannschaft wieder aus der Bezirksliga in die Kreisliga A ab. Bei der Jahreshauptversammlung am 30.6. wurde die organisatorisch selbstständige Fußballabteilung gegründet und Wolfgang Kramer zum Abteilungsleiter gewählt. Diese Gründung war durch die bei der Jahreshauptversammlung 1997 beschlossene Satzungsänderung möglich geworden.

2001:
Der neue Sportplatz wurde saniert und auch die Flutlichtstrahler auf dem Trainingsplatz hatte man erneuert. Bei der Jahreshauptversammlung am 08.6. erinnerte man an den tragischen Unfalltod des Spielers Michael Schöllhorn.
Außerdem beendete Renate Benz nach zehn Jahren ihre Tätigkeit als Freizeitsportleiterin. Zur Nachfolgerin wurde Karin Ruedi bestimmt.

2002:
Im kleinen Rahmen konnte das 70-jährige Jubiläum gefeiert werden. Zuvor hatte man noch die Sportplatztribüne saniert und optisch aufgefrischt. Bei der Jahreshauptversamm­lung am 7.9. wurde Wolfgang Kramer als Nachfolger für den scheidenden Karl-Heinz Maier zum 1. Vorsitzenden gewählt; Gerhard Weber löste Lorenz Schmucker als 2. Vorsitzenden ab. Gleich am Sonntag nach der Jahreshauptversammlung verunglückte der erst 20-jährige Nachwuchsspieler Michael Wohnhas tödlich mit seinem Motorrad.

2003:
Ab Frühjahr wurde die Trendsportart Nordic Walking unter Leitung von Sabine Renz angeboten.

2005:
Bei der Jahreshauptversammlung am 17.6. wurde Martin Renz zum neuen Fußballabteilungs­lei­te­r gewählt. Er übernahm das vakante Amt, welches ein Jahr lang vom Vorsitzenden Wolfgang Kramer mit betreut worden war. Das Spielfeld des neuen Sportplatzes erfuhr eine Sanierung. Der Verein hatte inzwischen 557 Mitglieder, also etwa 60% der Mittelbucher Einwohner.

2007:
Der Verein feiert sein 75- jähriges Jubiläum. Wolfgang Kramer stellt sich bei der im September stattfindenden Jahreshautversammlung nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung. Es wurde kein Nachfolger gefunden. Der Verein wir Übergangsweise vom 2. Vorsitzenden Gerhard Weber zusammen mit der Kassiererin Irmgard Ries geführt.

2008:
Frank Hellgoth wurde in der Hauptversammlung am 13.6. zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

2009:
Der SVM veranstaltet zum 30. Mal die Metzelsuppe

2011:
Das Relegationsspiel gegen Baltringen 2 wurde 0:1 verloren und besiegelte damit, nach 20 Jahren Zugehörigkeit zur KLA und 3 Jahre Bezirksliga, den endgültigen Abstieg in die Kreisliga B

2013: 
Bei der JHV wurde Thomas van Geffen zum neuen Fussballabteilungsleiter gewählt. Er begann das Projekt Kinderspielplatz und Volleyballplatz. Sowie auch verbesserungen an der Tribüne und auch Vereinsküche. Das Netzwerk Dfb.net für den Spielbericht Online kommt zum erstmaligen Einsatz.

2014: 
Thomas Renz wir bei der JHV zum neuen Jugendleiter gewählt. Es gibt in der Saision 14/15 eine A-,B-Jugend und Bambini.Alle Andere Jugendbereiche wurden zu einer SGM mit Ringschnait verbunden. Einweihung des Kinderspielplatzes im Sommer.